Der Englische und der Western Reitstil – was ist der Unterschied

Der Englische und der Western Reitstil – was ist der Unterschied


Es gibt viele Arten von Reitstilen, aber in Mitteleuropa ist der Englische und der Western Reitstil am häufigsten anzutreffen. Es gibt einige Unterschiede zwischen englischen und dem Western Reitstil. Die Grundlagen beider sind eigentlich sehr ähnlich. Einer ist nicht schwieriger zu erlernen als der Andere. Es braucht Zeit, Hingabe und Übung, um in beiden Stilen gut zu werden.

Hier sind jedoch die wichtigsten Unterschiede dieser Reitstile.

Der Englische und der Western Reitstil

Die Ausrüstung

Der Western Reitstil entwickelte sich aus der Art, wie die Cowboys, die Rinderherden vom Pferd aus kontrolierten. Der Westernsattel ist so konstruiert, dass er das Gewicht gleichmäßiger über den Pferderücken verteilt. So kann dass Pferd und Reiter das Gewicht eines eingefangenen Rindes besser ausgleichen. Der Sitz eines Westernsattels ist bequem. Dies ist wichtig für lange Ritte in unwegsamen Gelände. Im Sattelhorn kann ein Lasso verankert werden. Die Sattelschnüre wurden oft zum Anbinden der Ausrüstung des Cowboy verwendet. Heute gibt es verschiedene Arten vom Westernsattel, die für bestimmte Anforderungen Rennen, Reitsport, Lassowerfen und andere Disziplinen optimiert sind.

Die englische Reitkunst vereinigt viele der Traditionen und Ausrüstungen der verschiedenen europäischen Reitstile. Der Sattel ist kleiner und leichter. Wie der Westernsattel gibt es einige Variationen, die für bestimmte Disziplinen hergestellt werden. Idel für einen Anfänger ist meist ein Allzwecksattel, der etwa in grosser Auswahl bei Reitsport Manski zu finden ist.
Alle englischen Sättel sind so konzipiert, dass sie die Bewegung des Pferdes nicht behindern und gleichzeitig einen sicheren Sitz für den Reiter bieten.

Der Englische und der Western Reitstil

Die unterschiedlichen Pferdetypen

Westernpferde sind in der Regel kompakt und können den ganzen Tag über unterwegs sein. Sie können stark Beschleunigen um etwa streunende Rinder zu fangen.

Pferde für den englischen Stil sind meist größer und langbeinig. So können sie auch lange Strecken mit verschiedenen Geschwindigkeiten zurücklegen und auch über verschiedene Hindernisse springen.

Aber es gibt auch bei den Pferden überraschende Talente. So gibt es stämmige Quarter Horse, die im Dressurviereck überraschen und Vollblutpferde, die einen unerwarteten “Kuhsinn” haben können. Es gibt eben immer Ausnahmen zu jeder Regel.

Die unterschiedlichen Gangarten

Die Gangarten eines Pferdes sind beim Western und englischen Stil unterschiedlich. Im Allgemeinen erwartet man von einem englischen Pferd einen langen, fließenden Gang mit Variationen bei der Geschwindigkeit und der Kadenz.Von einem Westernpferd wird erwartet, dass es sich geschmeidig und sehr gleichmäßig bewegt.

Die Unterschiede in den verschiedenen Gangarten.

  • Der Schritt: Ist sowohl bei dem Englischen als auch bei dem Westernpferd sehr ähnlich.
  • Der Trab oder Jog: Ein Jog ist sehr geschmeidig, entspannt und etwas schneller als ein Schritt. Das ist nützlich, um Viehherden zu folgen. Die Reiter sitzen beim Jog . Beim englischen Reiten wird meist stehend getrabt, es sei denn, ein sitzender Trab ist im Schauring erforderlich. Dies ist einer der größten Unterschiede zwischen den englischen und den western Stil.
  • Der Galopp oder Lope: Die Western Lope ist ein langsamer, entspannter Galopp. beim englischen Reiten kann der Galopp beschleunigt, verlängert oder reduziert werden:

Die Kleidung

Auch bei der Kleidung unterscheiden sich der Englische und der Western Reitstil. Das markanteste Element des Westernreitens ist der traditionelle Westernhut. Ein bequemes Hemd, Jeans und Stiefel im Westernstil vervollständigen den Look. Immer mehr Westernreiter tragen auch Helme.

Englische Reiter tragen eine Jagdmütze oder einen Helm im traditionellen Stil. Eine taillierte Jacke, ein Hemd, eine Reithose oder Reithose und Reitstiefenl vervollständigen die Ausrüstung.
.

Leave a Reply